Nachdem der letzte Moers ein Erzählband mit ziemlich brutalen Geschichten war und der Roman davor so seine unschönen Längen hatte, ist „Qwert“ endlich mal wieder ein richtiger Moers so wie wir ihn kennen! Zum Wegschmeißen komisch, sprachlich ein Genuss mit ganz vielen Spielereien zum Entdecken und enträtseln sowie ein wahnwitziges Abenteuer, in das man so … Walter Moers: Qwert weiterlesen
Nachdem der letzte Moers ein Erzählband mit ziemlich brutalen Geschichten war und der Roman davor so seine unschönen Längen hatte, ist „Qwert“ endlich mal wieder ein richtiger Moers so wie wir ihn kennen! Zum Wegschmeißen komisch, sprachlich ein Genuss mit ganz vielen Spielereien zum Entdecken und enträtseln sowie ein wahnwitziges Abenteuer, in das man so richtig schön hinabtauchen kann. Angelehnt ist die Geschichte rund um Ritter Qwert, ein Gallertprinz aus der 2364. Dimension, an die Ritterromane, die ihre Blütezeit im 16. Jahrhundert hatten. Qwert wird in ein Dimensionsloch gezogen und erwacht einigermaßen irritiert in der Parallelwelt Orméa im Körper des aus den Trivialromanen hinlänglich bekannten Helden Prinz Kaltbluth. Natürlich muss er gleich sehr ritterlich eine „Jungfrau in Nöten“ befreien, die sich hernach allerdings als brandgefährliche Janusmeduse entpuppt, die ganz Ormeá versteinern möchte. Von nun an hat Prinz Kaltbluth eine ritterliche Verpflichtung: Er muss Orméa von der entfesselten Meduse erlösen. Ungünstig nur, dass er sich gerade unsterblich in sie verliebt hat …

