Wir befinden uns in einer Gegenwart, in der Bücher verboten sind, die Kinder lernen auf elektronischen Geräten und träumen nicht mehr, da ihnen die Fantasie fehlt. Hat man doch mal einen Traum, so sollte das tunlichst verschwiegen werden, möchte man nicht auffallen. Versteckt in einer alten Villa hingegen befindet sich eine ganz besondere Bibliothek, die … Nina George und Jens J. Kramer: Die magische Bibliothek der Buks weiterlesen
Wir befinden uns in einer Gegenwart, in der Bücher verboten sind, die Kinder lernen auf elektronischen Geräten und träumen nicht mehr, da ihnen die Fantasie fehlt. Hat man doch mal einen Traum, so sollte das tunlichst verschwiegen werden, möchte man nicht auffallen. Versteckt in einer alten Villa hingegen befindet sich eine ganz besondere Bibliothek, die von Buchschutzgeistern bewahrt wird, den Buks. Da ist z. B. die Anführerin Queen Buk, der wilde Attila Buk oder die mutige Rebella Buk. Allerdings sind die Bücher in großer Gefahr, denn sie sind scheinbar von einer unheilbaren Krankheit befallen. Als das Verrückte Orakel prophezeit, dass Menschenkinder die Rettung bringen werden, ist die Aufregung groß. Tatsächlich tauchen kurze Zeit später die vier Freund*innen Finn, Nola, Mira und Thommy in der Villa auf und das Abenteuer nimmt seinen Lauf!
Die Geschichte hat mich restlos begeistert – es ist nicht nur ein spannendes Abenteuer und ein Hymne an das Lesen, sondern zwischen den Zeilen auch Kritik an unserer Gesellschaft, an dem Umgang mit unseren Kindern und der Vernachlässigung kultureller Werte zu Gunsten anderer Ressorts seitens der Politik. Es fördert spielerisch und behutsam die jungen Leser*innen auf, Dinge zu hinterfragen und zeigt, wie lohnenswert es ist, mutig zu sein, sich neuen Herausforderungen zu stellen und über sich hinauszuwachsen! Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis, weil der Cliffhanger am Schluss schon ein bisschen fies ist – Band 2 gibt es schon und der dritte wird im Frühjahr folgen!
