Neugierig ob der hymnischen Besprechungen wollte ich eigentlich nur mal meine Nase hineinstecken und dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte setzt in den 1970ern ein und zieht sich über die Wendezeit in die von Corona, Ukrainekrieg und anderem geprägte Gegenwart. Dabei wird nicht chronologisch, sondern in Zeitsprüngen erzählt. Was den Roman … Lukas Rietzschel: Sanditz weiterlesen
Neugierig ob der hymnischen Besprechungen wollte ich eigentlich nur mal meine Nase hineinstecken und dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte setzt in den 1970ern ein und zieht sich über die Wendezeit in die von Corona, Ukrainekrieg und anderem geprägte Gegenwart. Dabei wird nicht chronologisch, sondern in Zeitsprüngen erzählt. Was den Roman neben der Erzählweise und der geschickten Konstruktion vor allem so reizvoll macht, sind seine Protagonist*innen und deren liebevolle und authentische Zeichnung. Durch die unterschiedlichen Geschichten der Sanditzer Bewohner*innen, deren Wünsche, Probleme und Familienhintergründe, entfaltet sich ein abwechslungsreiches Panorama, welches nicht nur bestens unterhält, sondern ein Stück deutscher Geschichte viel eindringlicher näherbringt als so manches Sachbuch.
