Jacqueline Harpman: Ich, die ich Männer nicht kannte

Für alle, die gerne hochliterarische Dystopien und Gedankenspiele á la „Der Report der Magd“ oder „Die Wand“ lesen! Tief unter der Erde werden neununddreißig Frauen und ein junges Mädchen von sechs schweigsamen Männern in Uniform gefangen gehalten. Was geschehen ist und wie sie dahin gekommen sind, wissen die Frauen nicht, sie können sich nicht erinnern, … Jacqueline Harpman: Ich, die ich Männer nicht kannte weiterlesen →

Für alle, die gerne hochliterarische Dystopien und Gedankenspiele á la „Der Report derJacqueline Harpmann Ich, die ich Männer nicht kannte Glockenbachbuchhandlung Magd“ oder „Die Wand“ lesen!

Tief unter der Erde werden neununddreißig Frauen und ein junges Mädchen von sechs schweigsamen Männern in Uniform gefangen gehalten. Was geschehen ist und wie sie dahin gekommen sind, wissen die Frauen nicht, sie können sich nicht erinnern, haben jegliches Zeitgefühl verloren und nur noch eine vage Ahnung von ihrem alten Leben. Das Mädchen hat nicht einmal das, sie kennt nur das Leben im Käfig, und die aufkeimenden Fragen werden von den Frauen sofort erstickt. Eines Tages ertönt ein Alarm, und die Wachen verschwinden; die Tür steht offen und das junge Mädchen wagt den ersten Schritt. Doch anders als erhofft, finden die Frauen draußen eine Welt vor, die sie nicht wiedererkennen und in der sie lernen müssen, sich gemeinsam zurechtzufinden. Die neuübersetzte Wiederentdeckung von 1995 entwickelt einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Was würde man/frau in derselben Lage tun? Wie ist ein Leben in absoluter Freiheit? Was bedeutet Menschsein? Ein Buch, das mit seinen Fragen sehr gut auch in unsere heutige Zeit passt! Übersetzt aus dem Französischen von Luca Homburg.