Fast märchenhaft, mit viel Wärme und Humor erzählt Capus in diesem Roman eine kleine Episode aus der Schweizer Geschichte, die große Kreise gezogen hat. Vor rund Hundert Jahren erwirbt der junge Arnold, Marke Hans-im-Glück, in einem Schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland einen Gasthof, der alsbald zum Mittelpunkt der dortigen Gemeinschaft wird. Anteil daran … Alex Capus: Querfeldein weiterlesen
Fast märchenhaft, mit viel Wärme und Humor erzählt Capus in diesem Roman eine kleine
Episode aus der Schweizer Geschichte, die große Kreise gezogen hat. Vor rund Hundert Jahren erwirbt der junge Arnold, Marke Hans-im-Glück, in einem Schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland einen Gasthof, der alsbald zum Mittelpunkt der dortigen Gemeinschaft wird. Anteil daran trägt auch seine Frau Betty, die mit ihrer freien und unbezähmbaren Art alle verzaubert. Gemeinsam bekommen die beiden acht Kinder und das Leben nimmt seinen Lauf. 1933 jedoch wendet sich das Blatt, als sich die älteste Tochter Clara in einen waghalsigen Schmuggler verliebt, der alsbald die Aufmerksamkeit der deutschen Uniformierten auf sich zieht. Was folgt ist ein Paradebeispiel, was möglich ist, wenn Zusammenhalt und der Wille zum Widerstand Hand in Hand gehen.
Treffender als auf der Rückseite des Buches zitiert, vermag ich es kaum ausdrücken:“ Capus kann anpacken, was er will. Immer zaubert er ein kleines Kunststück. Er versteht sich aufs historische Erzählen, er beherrscht das Melodrama, selbst die Liebesgeschichte ist bei ihm in besten Händen“ (Roman Bucheli, NZZ)
