Was ein schrecklich-schönes Buch!!! Sätze mit Gänsehautfaktor und eine Beziehungsgeschichte, die diesem Genre eine erfrischend neue, wenngleich auch bestürzende Perspektive verleiht. Michelle, Anfang 30, ist mit ihrem Schmuckgeschäft in einer Kleinstadt im Osten Deutschlands bankrott gegangen. Nun wagt sie in einer neuen großen Stadt den Neuanfang und arbeitet in einem Luxushotel an der Rezeption, um … Ruth-Maria Thomas: Die zweitgrößte Liebe weiterlesen
Was ein schrecklich-schönes Buch!!! Sätze mit Gänsehautfaktor und eine
Beziehungsgeschichte, die diesem Genre eine erfrischend neue, wenngleich auch bestürzende Perspektive verleiht.
Michelle, Anfang 30, ist mit ihrem Schmuckgeschäft in einer Kleinstadt im Osten Deutschlands bankrott gegangen. Nun wagt sie in einer neuen großen Stadt den Neuanfang und arbeitet in einem Luxushotel an der Rezeption, um ihre Schulden abzuarbeiten und irgendwie wieder auf einen grünen Zweig zu kommen. Dort lernt sie Henry kennen, charmant, unbedarft, weltgewandt, mit einem ganz anderen Background als Michelle. Die zwei verlieben sich ineinander, die Paardynamik bringt dieser Satz ganz gut auf den Punkt: „Er brauchte sie, damit es funkelte. Und sie brauchte ihn, um ungestört funkeln zu können“. Anfangs versucht Michelle noch vehement, ihre Unabhängigkeit zu bewahren, will sich nicht aushalten lassen, doch wie kann man zu einem sorgenfreien Leben Nein sagen, in welchem man nicht jeden Penny umzudrehen braucht … Aber natürlich ist da ein Haken bei der Sache. Ganz besonders gelungen ist der Perspektivwechsel, der den Financial Gap und die Dynamik zwischen den beiden eindrücklich und sehr klug herausarbeitet.
