Mit seinem neuen Roman ist dem Autor von Shuggie Bain und Yung Mungo ein ganz großer Wurf gelungen! Er nimmt uns mit auf eine kleine und raue Insel auf den Hebriden in den 90er-Jahren, sturmgepeitscht, karg und mit mehr Schafen als Menschen darauf, schon mal ein großartiges Setting! Hier leben der Tweed-Weber John, seine Schwiegermutter … Douglas Stuart: John of John weiterlesen
Mit seinem neuen Roman ist dem Autor von Shuggie Bain und Yung Mungo ein ganz großer
Wurf gelungen! Er nimmt uns mit auf eine kleine und raue Insel auf den Hebriden in den 90er-Jahren, sturmgepeitscht, karg und mit mehr Schafen als Menschen darauf, schon mal ein großartiges Setting! Hier leben der Tweed-Weber John, seine Schwiegermutter Ella – und Carl, Johns Sohn, der mit grüngefärbten Haaren wieder aus Edinburgh nach Hause zurückgekehrt ist. Nach Hause in eine kleine Dorfgemeinschaft, in der Zusammenhalt, aber auch gewissen Regeln an der Tagesordnung sind. Dass Carl schwul ist, muss er verbergen, doch auch sein Vater trägt ein Geheimnis mit sich … Daniel Schreiber sagt dazu „Menschliche Wärme, die seltsam schöne Atmosphäre eines unwirtlichen Insellebens, eine große innere Spannung: Ein Roman, wie er nur alle zehn, fünfzehn Jahre vorkommt.“ Und das kann ich so nur unterschreiben! John of John ist ein sehr literarischer Roman, der sich Zeit nimmt, um zu erzählen und in dem man wunderbar versinken kann. Übersetzt aus dem Englischen von Sophie Zeitz.
