Martina Bogdahn: Mirabellentage

Mit großer Spannung habe ich auf den Nachfolger der Autorin gewartet, nachdem  uns ihr „Mühlensommer“ so ein sommerlich luftig-leichtes Leseerlebnis beschert hat! Und auch die Mirabellentage enttäuschen in keinster Weise! Denn wir bleiben in dem wunderbaren Kosmos aus Landleben und Sommergefühl und begleiten eine Frau, die ihr Leben auf einen Schlag hinterfragen muss und eine … Martina Bogdahn: Mirabellentage weiterlesen →

Martina Bogdahn Mirabellentage GlockenbachbuchhandlungMit großer Spannung habe ich auf den Nachfolger der Autorin gewartet, nachdem  uns ihr „Mühlensommer“ so ein sommerlich luftig-leichtes Leseerlebnis beschert hat! Und auch die Mirabellentage enttäuschen in keinster Weise! Denn wir bleiben in dem wunderbaren Kosmos aus Landleben und Sommergefühl und begleiten eine Frau, die ihr Leben auf einen Schlag hinterfragen muss und eine neue Sicht aufs Leben gewinnt. Die geordnete Welt von Anna, die Haushälterin des Dorfpfarrers, die ihre Erwähnung schon im „Mühlensommer fand“, gerät ins Wanken, als dieser überraschend verstirbt und ihr posthum auch noch einen sehr fragwürdigen Wunsch auferlegt, was mit seiner Asche zu geschehen hat. Der Vatikan schickt dazu prompt noch einen jungen Pfarrer, der aus dem hohen Norden kommt, und mit dem oberfränkischen Dorfleben so gar nichts am Hut hat.

Der Roman lebt von einem sehr warmherzigen und liebevollen Humor, von Landsommerduft und herrlich schrägen Gestalten – ein erfrischendes Leseerlebnis bei den derzeit heißen Temperaturen!