Florence Knapp: Die Namen

Drei Namen, drei Geschichten, drei Lebenswege – und es stellt sich die Frage, wie sehr der Name, der uns gegeben wird, beeinflusst, wer wir sind. Oktober 1987: Cora bekommt einen kleinen Sohn, der Vater Gordon möchte, das die Tradition seiner Familie am Leben erhalten bleibt, nach der alle Söhne wie der Vater heißen. Cora möchte … Florence Knapp: Die Namen weiterlesen →

Florence Knapp Die Namen GlockenbachbuchhandlungDrei Namen, drei Geschichten, drei Lebenswege – und es stellt sich die Frage, wie sehr der Name, der uns gegeben wird, beeinflusst, wer wir sind.

Oktober 1987: Cora bekommt einen kleinen Sohn, der Vater Gordon möchte, das die Tradition seiner Familie am Leben erhalten bleibt, nach der alle Söhne wie der Vater heißen. Cora möchte dies nicht, sie will ihren kleinen Jungen lieber Julian nennen, befürchtet sie, ihr Sohn könne genauso gewalttätig werden wie der Vater. Maia möchte ihr Geschwisterchen gerne Bear nennen, sie wünscht sich einen kuscheligen und weichen, aber auch großen und starken Bruder. Geschickt konstruiert nehmen wir nun an drei unterschiedlichen Lebenswegen des Jungen sowie den anderen Familienmitgliedern teil und erfahren, wie es aller sieben Jahre um ihre Situation und ihren Werdegang bestellt ist. Der Roman ist ein unheimlich spannend geschriebenes Gedankenexperiment, sehr ergreifend, aber teilweise auch knallhart, wenn es zu den Szenen mit häuslicher Gewalt kommt.