Ulrich Woelk, „Der Sommer meiner Mutter“

Eins vorweg: Lassen Sie sich nicht abschrecken von dem hammerharten Satz, mit dem der Roman beginnt. Zwar geht es um die Rückschau, wie es zu jenem Schritt kommen konnte, für den sich die Mutter von Ich-Erzähler Tobias entschieden hat, aber es erwartet Sie keine deprimierende Aufzählung von schrecklichen Ereignissen. Statt dessen tauchen Sie ein in … Ulrich Woelk, „Der Sommer meiner Mutter“ weiterlesen

Der Sommer meiner MutterEins vorweg: Lassen Sie sich nicht abschrecken von dem hammerharten Satz, mit dem der Roman beginnt. Zwar geht es um die Rückschau, wie es zu jenem Schritt kommen konnte, für den sich die Mutter von Ich-Erzähler Tobias entschieden hat, aber es erwartet Sie keine deprimierende Aufzählung von schrecklichen Ereignissen. Statt dessen tauchen Sie ein in die Atmosphäre Kölns gegen Ende der sechziger Jahre. Absolut lesenswert, wie Woelk den Spirit dieser Zeit wiederauferstehen lässt, als sich im festen Gefüge der restaurativen bundesrepublikanischen Gesellschaft langsam Risse und Spalten auftaten, durch die ein ganz neuer Wind von Freiheit und Abenteuer hereinwehte. Für alle, die um 1960 herum geboren sind, ein perfektes Wiedersehen mit der Atmosphäre der eigenenKindheit, ohne Nostalgie, ohne Sentimentalität…

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