Emma Cline „Die Einladung“

Viel erfährt man nicht über die Protagonistin.Sie ist obdachlos, mittellos und hat ihre beste Zeit anscheinend bereits hinter sich. Alex ist 22. Viel an eigenem Leben hat sie nicht anzubieten, als Callgirl schlägt sie sich so durch, doch als sie den reichen Kunsthändler Simon kennenlernt, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Geübt darin, sich … Emma Cline „Die Einladung“ weiterlesen

Viel erfährt man nicht über die Protagonistin.Sie ist obdachlos, mittellos und hat ihre beste Die Einladung Emma Cline GlockenbachbuchhandlungZeit anscheinend bereits hinter sich. Alex ist 22. Viel an eigenem Leben hat sie nicht anzubieten, als Callgirl schlägt sie sich so durch, doch als sie den reichen Kunsthändler Simon kennenlernt, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Geübt darin, sich anzupassen, auf Bedürftigkeiten älterer Männer einzugehen, wird sie gerne auf Partys mitgenommen und das Leben scheint sorglos. Bis sie sich selbst aus dem erlesenen Kreis hinauskatapultiert, Simon wirft sie kurzerhand raus. Jetzt gilt es, eine Woche ohne Unterkunft im Strandparadies Long Island irgendwie zu überstehen. Geübt im Überleben ist sie berechnend, skrupellos, gefühlvoll nur dann, wenn es sich für sie lohnt. Sie nimmt, was sie braucht, gerne auch hübsche Kleinigkeiten aus diversen Wohnungen, die dabei hinterlassenen Verwüstungen interessieren sie wenig. In der Welt der Schönen und Reichen kommt sie zurecht, anderswo eher weniger. Es gilt, eine Woche zu überbrücken, denn dann gibt Simon eine große Party. Bis dahin sollte sein Zorn verraucht sein. Und sie wird dabei sein.

Mit leichter Hand schreibt Emma Cline über das scheinbar sorglose Leben der Reichen und Schönen, über eine Heldin, die sich die Wirklichkeit schön redet und nicht aufgibt und von einem Wiedersehen träumt, das all ihre Probleme lösen wird.

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