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Jetzt ist für mich Lesezeit: fest eingemummelt mit mindestens 2 Wärmflachen und 3 Büchern im Sofa verschwinden und dann los lesen: Frau Schulz von der Glockenbuchhandlung hat, wie jeder leidenschaftliche Buchhändler, immer die richtigen Tipps für mich.
Doch nach 10 Seiten brennen meine Augen und ich werde schwer schläfrig. Obwohl das Buch recht spannend ist, komme ich nicht weiter, die Buchstaben verschwimmen. Die jahreszeitliche Dunkelheit macht mir zu schaffen in meiner fast Erdgeschosswohnung.
Eine Freundin erzählte mir begeistert, wie ungemein praktisch und leseerleichternd so ein E-Book wäre. Also eine buchgroße, kabelloses Elektroplatte, in der man nicht nur hunderte Bücher speichern kann. Die Schriftgröße ist so einstellbar, dass auch ein blindes Huhn wie ich, wieder ohne Brille lesen kann und man braucht keine Lampe mehr, denn die Platte leuchtet von selbst. Umgeblättert wird so mit einem Fingerwisch, wie beim Staubwischen. Ich also rein ins Fachgeschäft für Computerfragen im Tal.
„Ja, das weiß ich auch nicht!“ sagt der junge Angestellte, „Da müssen Sie sich halt dann das passende App besorgen, mit Ihrem Account, aber welches das Beste ist für Sie - es gibt so mehrere Tausende- das weiß ich nicht, das müssen Sie selber heraus finden.“ AH JA! Eigentlich bin ich ja wegen einer Beratung hier und nicht für eine Belehrung. Genauso schlau wie vorher verlasse ich den Laden und gehe umgehend zu Frau Schulz. Die empfiehlt mir eine bessere Leselampe.

mit erleuchteten Grüßen
Petra Perle

 


 

Fritz Müller, Augsburg

Ich habe hier im Laden das Buch von Thomas Willmann "Das finstere Tal" gekauft
und musste es in einem Rutsch durchlesen.
Sowohl die kraftvolle Sprache, die düstere Atmosphäre wie auch die ewige Geschichte von Liebe und Hass, Schuld und Vergeltung haben mich
fasziniert. Unbedingt lesen! Hoffentlich folgen auf seinen Erstling noch mehr Volltreffer, ich warte gespannt.

 


 

Philipp Wieland

obwohl der Buchladen meiner Mutter gehört bin ich nicht so der grosse Leser.
Bei einem Buch hat es dann sogar mich gepackt.
Robert Harris, ANGST
Welches Buch passt besser in unsere unstete Zeit? Wo wird das Börsengeschehen derart anschaulich erläutert? Und welches Buch ist dazu noch so spannend?
Genau, Robert Harris kann `s.
Genau soviel Spass beim Lesen, wie ich ihn hatte
wünscht Ihnen

Philipp

 


 

Regina Schwald, Nachbarin und Stammkundin der Glockenbachbuchhandlung, auf der Suche nach der ultimativen Lektüre- Thomas Glavinic auf der Suche nach der ultimativen Erleuchtung.

Thomas Glavinic „Unterwegs im Namen des Herrn“

Mein Lieblingsbuch November 2011: Nicht Lourdes, sondern die Madonna von Medjugorje ist das Ziel:  Ein respektloser  Roadmovie, überfahren von bösem, österreichischem  Humor.  Ein Gegenentwurf zum üblichen Wallfahrt-Kitsch, eine gallige Kirchen-Kritik, die in mafiösem, montenegrinischem  Wahnsinn endet.  Kompromisslos böse, konsequent ätzend und unbedingt lesenswert. Sehr österreichisch und deswegen total britisch. Für alle Fans von Nick Hornby, Kafka, Bernhard.

ISBN 978-3-446-23739-1



 

 


 


 

 

Kitty

Der Katzenkalender 2012

Hallo, ich heiße Lillie und lebe in einem Haushalt mit ziemlich vielen Büchern. Literatur und Katzen sind eine perfekte Kombination-vielleicht hängt deshalb bei uns jedes Jahr der „Literarische Katzenkalender “vom Schöffling Verlag? Vorsicht, der ist immer ganz schnell vergriffen, aber in der Glockenbachbuchhandlung gibt`s noch Vorräte. Um Ihre Frage vorab zu beantworten: Nein, ich bin nicht drauf (noch nicht)!

ISBN 978-3-89561-746-1





 


 

 

Frau Wenkums-Mörtl

Michael Kumpfmüller: Die Herrlichkeit des Lebens (Kiepenheuer & Witsch)

Michael Kumpfmüller verbindet die gründlich recherchierte Lebensgeschichte Kafkas und
seine Liebe zu Dora diamant mit einfühlsamer Fiktion.
Er erzählt Kafkas Begegnung mit ihr  im Jahr 1923 im Ostseebad in Müritz, ihre Liebe und ihr Zusammenleben in Berlin lebendig und in aller Zartheit. Ein bereicherndes Leseerlebnis!

ISBN 978-3-462-04326-6